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Stuttgarter Wochenblatt, 09. Juli 2009
Viele wollen naturnah wohnen
In Stetten tut sich was – 22 Reihenhäuser für junge Familien

Bauen in Stuttgart ist nicht so einfach. Viele zieht es deshalb raus aus der Großstadt, näher ran an die Natur, zum Beispiel auf die Filder. In Stetten tut sich derzeit einiges.
Nachdem die Wilma Wohnen Süd GmbH vor drei Jahren mit ihrem Projekt In den Vogelgärten auf dem Ehapa-Gelände bereits 63 Einfamilienhäuser erfolgreich bauen und vermarkten konnte, hat sie jetzt An der Gärtnerei in Stetten ein neues Wohnprojekt in Angriff genommen. Hier werden auf dem rund 4000 Quadratmeter großen Areal zwischen Stettener Hauptstraße, Höfer Brühlweg und Höfer Äcker insgesamt 22 Reihenhäuser in Massivbauweise entstehen, alle mit hauseigenen Gärten, Terrassen und Stellplätzen oder Garagen. Zielgruppe sind junge Familien. Die Häuser haben eine Wohnfläche von 121 bis 140 Quadratmeter und kosten in der Basisausstattung inklusive Grundstück zwischen 244 500 und 294 900 Euro.
„Ursprünglich hatten wir neun Wohneinheiten ohne Keller geplant, aber unsere Interessenten wollten alle einen Keller haben. Also planten wir kurzfristig um und sind jetzt aktuell mit dem Vertrieb gestartet“, erzählt Bettina Wolfring, Niederlassungsleiterin bei Wilma Wohnen Süd in Stuttgart. Die Käufer der 63 Wohneinheiten auf dem Ehapa-Gelände kamen alle aus dem allernächsten Umfeld mit einem Radius von fünf Kilometern um Stetten. „Jetzt ist der Radius größer geworden, viele Interessenten kommen aus Stuttgart und möchten raus aus der Großstadt, einfach naturnäher wohnen“, so Bettina Wolfring. „Die Kunden sind häufig sehr gut informiert, wissen genau über Stetten und die Lage Bescheid“, hat sie beobachtet. Vor allem die zentrale und trotzdem naturnahe Lage Stettens und die gute Infrastruktur Leinfelden- Echterdingens mit Einkaufsmöglichkeiten, Schulen und Kultur kommen bei den Kunden gut an.
Vier der Reihenhäuser aus dem ersten Bauabschnitt sind bereits reserviert. „Wir haben jetzt schon sehr viele Verkaufsgespräche“, so Wolfring. Ein Sonderwunschberater setzt sich mit den Kaufinteressenten zusammen und plant mit ihnen bis ins Detail. „Fast jeder Wunsch kann erfüllt werden“, weiß Bettina Wolfring. Die individuellen Wünsche hängen stark von der Familiengröße ab, insbesondere die Zimmeranzahl. Circa zehn Prozent der Interessenten möchten Fußbodenbeläge und Tapezierarbeiten in Eigenleistung selbst übernehmen. Die geplanten Reihenhäuser werden als KfW Effizienzhaus 70 ausgeführt, wodurch entsprechende Fördermöglichkeiten für die Käufer gegeben sind. Innovativ ist auch die zentrale Wärmeversorgung der 22 Wohneinheiten durch einen Wärme-Contractor mittels einer emissionsarmen Holzpelletheizung erfolgt. Vorgesehen ist eine Tandemanlage mit zwei Pelletheizkesseln, so dass eine kontinuierliche und optimal geregelte Wärmeversorgung sichergestellt ist. Vom Contractor wird eine Wärmeversorgungsanlage errichtet, bestehend aus zentraler Wärmeerzeugungsanlage, demzugehörigen Verteilnetz und gebäudeweiser Hausübergabestationen mit integrierter Warmwasserbereitung. „Durch die Zusammenfassung der Wärmeerzeugung an zentraler Stelle und den Einsatz des preiswerten Energieträgers Holz lassen sich deutliche Kostenvorteile in der Brennstoffbeschaffung, der Wärmeproduktion, der Anlagenherstellung sowie imBetrieb und der Unterhaltung der Anlagentechnik erreichen“, stellt Wolfring die Vorteile des Heizsystems heraus.











